Im Zentrum der Lehrveranstaltung stehen fachdidaktische Vermittlungsmethoden für das Unterrichtsfach Technik und Design in der Sekundarstufe I, die literarisches sowie persönliches Storytelling als kreativen und technischen Zugang zur Arbeit mit Textilien und Kleidung nutzen. Ziel ist es, ausgehend von narrativen Motiven in der Kinder- und Jugendliteratur (z. B. identitätsstiftende Kleidung, transformative Kleidung und magische Gewänder) sowie von der persönlichen Alltagskleidung der Schüler*innen Konzepte für narrative Zugänge zu entwickeln, die unterschiedliche Kompetenzbereiche und Anwendungsbereiche des Lehrplans für die Sek1 adressieren.
Die Studierenden erarbeiten didaktische Modelle, in denen Kleidung nicht nur als funktionales Objekt, sondern einerseits als „Geschichten zum Anziehen“ und andererseits als „angezogene Geschichten“ begriffen wird. Dabei werden literarische Vorbilder und Materialien aus z.B. Märchen, Fantasyromanen, Comics und Graphic Novels herangezogen, um die Wechselwirkung zwischen Körper, Material und Identität zu untersuchen. Dieser Zugang ist insbesondere für die Schulstufen 5 und 6 vorgesehen und orientiert sich am Lehrplan-Anwendungsbereich Hüllen- und Körperbildung.
In Anlehnung an Alter und Lehrplan wird für die Schulstufen 7 und 8 soll Storytelling als Explorationsmethode für persönliche Alltagskleidung eingesetzt werden. Ausgehend von individuellen Kleidungsstücken (z. B. Lieblingsstücke) werden deren Entstehung, Nutzung, Bedeutung und Inszenierung untersucht. Dieser Schwerpunkt ist dem Lehrplan-Anwendungsbereich Identität, Klischee, Konstruktion und Inszenierung zugeordnet und eröffnet Möglichkeiten zur Reflexion normativer Modebilder und Identitätszuschreibungen.
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- Trainer/in: Constanze