Forschen, vermitteln und intervenieren in einer Ausstellung Die Studierenden realisieren künstlerische kunstvermittelnde Projekte zu einer Ausstellung, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen befasst (Migration, Transkulturalität, Kunst und Politik, Gender, ) und auf diese reagieren. Für dieses Semester ist eine Kooperation mit dem Bereich Bildende Kunst/Kontextuelle Malerei, der Dozentin Ruby Sircar und AGidS (Akademie geht in die Schule)geplant. Es sollen Projekte entstehen, die sich mit der Thematik der Botanik rund um die Botanischen Gärten und Palmenhäuser in Wien befassen. Die kollaborativen vermittlerischen Projekte werden im Rahmen der Klima-Biennale am Schillerplatz gezeigt bzw. durchgeführt. Das Format der Vermittlungsarbeit bleibt den Studierenden überlassen. Im Fokus stehen die künstlerische Dimension bzw. formale Aspekte der Vermittlungspraxis ebenso wie die kooperative Zusammenarbeit an der Konzeptentwicklung und Durchführung der Projekten. In flexiblen Konstellationen, in denen die Heterogenität der Partizipierenden in Betracht bezogen wird, werden unkonventionelle kollaborative Methoden getestet. Ausgangspunkt sind die künstlerischen Werke der Ausstellung. Durch die Arbeit vor Ort wird auch die Kulturinstitution selbst als sozial konstruierte Realität und Ort der Reproduktion sozialer Distinktion reflektiert. . Zentrale Fragestellungen sind: Wie hängen Recherche, Vermittlung und kollaborative künstlerische Produktion zusammen? Wie gelingt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit? Welche gesellschaftliche Verantwortung trägt Kunst- und Kulturvermittlung heute? Wie kann sie dazu beitragen, dass Kultureinrichtungen sich verändern? Wie kann sie in diesen intervenieren?
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