Inhalt:
Wie wird in Wien an die politische Gewalt des Nationalsozialismus und des (Austro-)Faschismus erinnert? Und wie steht es um die Aufarbeitung des Kolonialismus im Kontext dieser postnationalsozialistischen Gesellschaft?
Vor dem Hintergrund einer Auseinandersetzung mit fachspezifischer Literatur und theoretischen Ansätzen nähern wir uns mit künstlerisch-gestalterischen und kunstvermittelnden Methoden folgenden Fragen an: An was wird wie erinnert und was wird vergessen? Welche temporären Interventionen zur Geschichtspolitik im öffentlichen Raum gibt es bzw. hat es gegeben? Welche künstlerischen Arbeiten gibt es zu Fragen des Umgangs mit der Erinnerung an die NS-Verbrechen, welche zum Umgang mit dem Kolonialismus?
Geplant sind insbesondere gemeinsame Walks, um den öffentlichen Raum zu erkunden, und die Studierenden bilden Gruppen, um sich jeweils schwerpunktmäßig mit selbstständiger künstlerisch-gestalterischer Intervention, pädagogischer Vermittlung sowie wissenschaftlicher Aufarbeitung und Recherche zu beschäftigen. Nach Möglichkeit werden auch Künstler*innen und Akteur*innen von vor allem kritischer Erinnerungskultur in die Lehrveranstaltung eingeladen.
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- Trainer/in: Yona Catrina