Die Vorlesung thematisiert die historische Entwicklung der werkpädagogischen Unterrichtsfächer, ausgehend vom Unterricht in den weiblichen Handarbeiten und seinem Pendant, dem Handfertigkeitsunterricht für Buben, bis hin zum heutigen Fach Technik und Design. Dabei werden die gesellschaftlichen Ansprüche an werkpädagogische Bildung ebenso hinterfragt wie die persönlichkeitsbildenden Konzepte in der mehr als 100-jährigen Fachgeschichte. Die Vorlesung gibt einen ersten Einblick in die fachdidaktische Theoriebildung und stellt die schulischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen des Fachs vor: Fachidentität, Lehrplan, LehrerInnenrollen, Unterrichtsplanung, Beurteilen und Fördern sowie Unterrichtsmaterialien. Dabei wird der Gestaltungsunterricht als eigenständiger Bildungsansatz beleuchtet und im Kontext von Schule – insbesondere im Hinblick auf Inklusion und Heterogenität – verortet.
Die Lehrveranstaltung schafft damit ein grundlegendes Verständnis für die historischen, fachdidaktischen und institutionellen Rahmenbedingungen des Unterrichtsfachs Technik und Design und verankert dieses Verständnis in einer inklusionsorientierten Sichtweise auf Schule und Unterricht.
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- Trainer/in: Constanze